„Hiermit kündigen wir die Abbuchung an“ Eine ziemlich große Summe an Geld war es diesmal noch dazu, ehrlich gesagt. Solche E-Mails sorgten lange Zeit für ein mulmiges Gefühl in meiner Magengegend.
Und weißt du was? Kein Magengrummeln. Keine Gedanken wie: „Ob das jetzt wirklich nötig war?“ Stattdessen? Pure Vorfreude.

Wir fliegen diesen Sommer nach England und Schottland. Endlich.
Lange wollten wir, lange haben wir es vor uns hergeschoben.
Nicht, weil es nicht möglich gewesen wäre. Sondern weil da immer dieses leise „Ja, aber…“ im Kopf war.
Früher hätte mich dieser Moment nervös gemacht. Die Zahlen auf dem Konto. Die Verantwortung. Die Ausgaben für die Kinder, die inzwischen fast voll zahlen müssen. Früher hätte ich mir eingeredet, dass es einfach nicht vernünftig sei.
Heute fühlt es sich einfach richtig an.
Nicht, weil ich im Lotto gewonnen hätte – sondern weil ich innerlich anders mit Geld umgehe.
Nicht mein Einkommen hat sich verändert, sondern meine innere Haltung. In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie ich an diesen Punkt gekommen bin.
Der alte Blick aufs Geld: kontrolliert, aber einengend
Lange war mein Verhältnis zu Geld geprägt von Kontrolle – aber nicht von Freiheit.
Ich war „gut“ im Umgang mit Geld. Vernünftig. Überlegt.
Aber auch eng, vorsichtig und fühlte mich bei vielen Ausgaben schuldig.
In meinem Kopf liefen Sätze wie:
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„Das kann ich mir nicht leisten.“
-
„Das wäre doch übertrieben.“
-
„Ich muss doch nicht so viel ausgeben.“
Geld war ein Thema, bei dem man bitte vernünftig blieb. Kein Raum für Leichtigkeit oder gar Freude.
Eher Druck. Die Angst, etwas „falsch“ zu machen. Kritik zu bekommen. Egoistisch zu wirken.
Gerade als Frau, gerade als Mutter, gerade wenn man sowieso schon viel Verantwortung trägt, ist das ein bekanntes Muster:
Sich selbst Dinge abzusprechen – und dafür scheinbar logische Begründungen zu finden.
Verzicht wird zur Tugend. Und Bedürfnisse? Werden wegerklärt.
Was sich wirklich verändert hat – Klarheit statt Kontrolle
Ich habe kein Money Mindset Coaching gemacht. Keinen Finanzkurs belegt. Stattdessen habe ich mich hingesetzt, nachgedacht und vor allem: losgelassen.
Mit Stift und Papier. Immer wieder.
Journaling hat mir geholfen, nicht nur zu sortieren, was auf meinem Konto ist – sondern vor allem, was in mir los ist.
Welche inneren Glaubenssätze da wirken.
Was mir wirklich wichtig ist.
Was ich aus Angst oder Sorge tue – und was aus tatsächlicher Klarheit.
Das war keine schnelle Transformation, dafür umso tiefgreifender.
Heute treffe ich Entscheidungen nicht mehr, weil ich muss, sondern weil ich will.
In meinen Begleitungen mit Frauen, die viel leisten, taucht dieser Punkt immer wieder auf: Entscheidungen aus Sorge zu treffen oder eben gar keine Entscheidung zu treffen – weil der Druck lauter ist als die innere Stimme. Ich kenne das nicht nur aus der Theorie, sondern aus eigener Erfahrung.

Heute: Geld als Ausdruck von bewussten Entscheidungen
Klarheit bedeutet nicht Reichtum.
Aber Klarheit bedeutet: Ich weiß, wofür ich investiere.
Die Reise nach England und Schottland ist kein Luxus – sie ist eine bewusste Entscheidung.
Für gemeinsame Zeit, für Erinnerungen, für das Gefühl: Das Leben passiert jetzt.
Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen.
Ich lasse mich nicht mehr treiben von innerem Leistungsdruck oder der Angst, egoistisch zu sein.
Ich entscheide. Aus mir heraus.
Weil ich will, dass mein Leben zu mir passt – auch finanziell.
Und weil ich mir heute zugestehe, dass auch ich mir Dinge wünschen darf. Ohne schlechtes Gewissen.
Impuls für dich – Deine Entscheidungsklarheit
Vielleicht kennst du das Gefühl, dass Entscheidungen sich in dir anstauen.
Dass du viel weißt – aber wenig tust.
Dass du dich zerstreust, obwohl du dich eigentlich klarer fühlen willst.
Dann nimm dir einen Moment.
Und schreib dir gerne diese zwei Fragen auf:
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Wovor drückst du dich gerade – obwohl du es willst?
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Welche Entscheidung wartet auf innere Zustimmung – nicht äußere Genehmigung?
Das ist kein aufwändiges Journaling-Ritual.
Nur ein kleines Innehalten. Ein ehrlicher Blick.
Und vielleicht – der Anfang von etwas Neuem.
| Mentale Klarheit kommt nicht durch noch mehr Denken – sondern durch ehrliches Hinschauen. In meiner Arbeit als Mentaltrainerin unterstütze ich Frauen, die viel leisten, dabei, Entscheidungen nicht länger vor sich herzuschieben – sondern mit innerer Ruhe und Klarheit zu treffen. Journaling ist dabei oft der erste Schritt. Und manchmal auch der wichtigste. |
Kleine Hilfe für mehr innere Ordnung
Wenn du dich beim Lesen in vielem wiedererkennst und merkst, dass du gern mehr mentale Ordnung und Entscheidungsstärke entwickeln willst, dann begleite ich dich genau dabei.
In meinen Impulsen und Angeboten geht es nicht darum, „noch besser zu funktionieren“, sondern darum, wieder klar zu sehen – auch wenn innen gerade Dauerfeuer herrscht.
Vielleicht ist mein Mini-Ratgeber „Fokussieren“ ein erster Schritt. Vielleicht ist es aber auch ein persönlicher Impuls, der dich weiterbringt. Du entscheidest. Ich unterstütze dich gern.
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