„Mistelzweigmomente“: Ein atmosphärischer Winterroman aus dem Altmühltal

Lesedauer: 9 Minuten

Es gibt Dinge im Leben, von denen wir glauben, dass sie einfach da sind.
Menschen, auf die wir uns verlassen. Orte, die sich vertraut anfühlen. Beziehungen, die Sicherheit geben. Routinen, über die wir kaum nachdenken, weil sie eben schon immer so waren.

Oft merken wir erst, wie viel Halt darin steckt, wenn sich etwas verändert. Genau an diesem Punkt steht Leni zu Beginn von „Mistelzweigmomente“, dem zweiten Band meiner Altmühltal-Romane.

Es ist Advent. In Eichstätt werden die Tage kürzer, in der Pension Brenner kommen und gehen die Gäste – und eigentlich könnte alles ziemlich gemütlich sein.
Eigentlich.
Denn zum ersten Mal sind Lenis Eltern nicht da. Die Verantwortung für die Pension liegt allein bei ihr. Der Mensch, der ihr Halt gibt, ist viele Tausend Kilometer entfernt. Und dann taucht ein Gast auf, der ausgerechnet das mitbringt, was ihr gerade fehlt: Nähe im Hier und Jetzt.

Als wäre das nicht genug, geschehen in der Pension plötzlich auch noch merkwürdige Dinge.

„Mistelzweigmomente“ ist eine winterliche Geschichte über Nähe und Distanz, Verantwortung und Zweifel – und über die manchmal gar nicht so einfache Frage:
Woran halten wir fest – und was gibt uns wirklich Halt?

Autorin Maria Veit mit Altmühltalroman "Mistelzweigmomente" in Eichstätt, fotografiert von Susanne Husterer
Fotografiert von Susanne Husterer

Worum geht es in „Mistelzweigmomente“?

Wer Leni aus „Quittenzeit“ kennt, kennt sie als die Frau, die da ist, wenn man sie braucht.
Sie führt die Pension Brenner in Eichstätt, kennt ihre Gäste, ihren Alltag und ihre Stadt – und wirkt dabei wie jemand, der ziemlich genau weiß, wo er hingehört.

Doch in diesem Advent ist vieles anders.

Zum ersten Mal muss Leni die Pension ohne ihre Eltern im Hintergrund führen. Plötzlich liegt die Verantwortung dort, wo vorher ganz selbstverständlich noch jemand war, den man fragen konnte. Jemand, der mitgedacht und aufgefangen hat.

Gleichzeitig ist ihr Freund Stefan weit weg in Québec. Die Beziehung gibt Leni Sicherheit – und doch wird die Entfernung ausgerechnet jetzt immer spürbarer.

Dann kommt Florian ins Jurahäusl, dem Gästehaus von Lenis bester Freundin Sophia. Er bleibt nicht nur für eine Nacht, sondern arbeitet für längere Zeit von dort. Und während er selbst an einem Punkt in seinem Leben angekommen ist, an dem längst nicht mehr alles so selbstverständlich erscheint wie bisher, entsteht zwischen ihm und Leni eine Nähe, die Fragen aufwirft.
Fragen, denen Leni vielleicht lieber aus dem Weg gegangen wäre.

Als wäre das noch nicht genug, sind da noch diese merkwürdigen Kleinigkeiten in der Pension. Dinge, die nicht dort sind, wo sie sein sollten. Ungereimtheiten, für die es eigentlich eine vernünftige Erklärung geben müsste.

Oder?

Zwischen winterlichen Gassen, Gästen, Alltag und Momenten, die Leni aus ihrer gewohnten Sicherheit bringen, wird aus einem Advent, den sie eigentlich nur irgendwie bewältigen wollte, eine Zeit voller Entscheidungen.

„Mistelzweigmomente“ erzählt davon, was passiert, wenn das Vertraute plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist – und wir herausfinden müssen, was davon wir wirklich festhalten möchten.

Wohlfühlroman "Mistelzweigmomente", spielt in Eichstätt, perfekt für Winter und Weihnachtszeit Wohlfühlroman "Mistelzweigmomente", spielt in Eichstätt, perfekt für Winter und Weihnachtszeit Wohlfühlroman "Mistelzweigmomente", spielt in Eichstätt, perfekt für Winter und Weihnachtszeit

Von der besten Freundin zur Hauptfigur: Wer ist Leni Brenner?

In „Quittenzeit“, dem ersten Band der Altmühltal-Romane, steht Sophia im Mittelpunkt. Als ihr bisheriges Leben ins Wanken gerät und sie ins Altmühltal kommt, trifft sie dort auch ihre Kindheitsfreundin Leni wieder.

Leni ist für Sophia ein Stück Vertrautheit. Eine Freundin, die geblieben ist, auch wenn der Kontakt zwischenzeitlich ins Stocken geriet. Eine, die zuhört, unterstützt und da ist. Aber Menschen, die für andere stark wirken, haben natürlich nicht automatisch selbst immer alles im Griff.

Genau deshalb wollte ich in „Mistelzweigmomente“ die Perspektive wechseln. Diesmal steht nicht diejenige im Mittelpunkt, die neu ins Altmühltal kommt. Sondern diejenige, die längst dort ist. Leni muss keinen neuen Ort finden. Sie muss nicht erst herausfinden, wo sie hingehört.

Ihre Fragen sind andere.

  • Was passiert, wenn der Ort, an dem du dich sicher fühlst, plötzlich mehr Verantwortung bedeutet als Geborgenheit?
  • Was passiert, wenn eine Beziehung, die sich richtig anfühlt, im Alltag vor allem durch Entfernung geprägt ist?
  • Und wie verändert sich unser Blick auf das eigene Leben, wenn jemand auftaucht, der uns mit einer anderen Möglichkeit konfrontiert?

Autorin Maria Veit mit Altmühltalroman "Mistelzweigmomente" in Eichstätt, Jurasteinmauer

Winter im Altmühltal: Warum die Adventszeit mehr als Kulisse ist

„Mistelzweigmomente“ spielt in der Adventszeit.
Aber es ist für mich kein Weihnachtsroman, bei dem sich alles um Plätzchen, Weihnachtsmarkt und die Frage dreht, ob am Ende jemand unter dem Mistelzweig geküsst wird. Auch wenn ich natürlich nichts gegen Plätzchen einzuwenden habe.

Die Adventszeit passt zu Lenis Geschichte, weil sie vieles verstärkt. Familie wird plötzlich wichtiger. Menschen, die fehlen, fehlen ein bisschen mehr. Gewohnheiten werden sichtbarer.
Wir erinnern uns daran, wie etwas „immer“ war – und merken umso deutlicher, wenn es dieses Mal anders ist.

Gleichzeitig verändert der Winter auch das Altmühltal. Die Landschaft wird stiller. Die Tage werden kürzer. In den Straßen von Eichstätt leuchten am Abend die Fenster, während draußen längst Dunkelheit liegt. Das Leben zieht sich ein Stück weit nach drinnen zurück.

Und genau dort spielt ein großer Teil von Lenis Geschichte: in einer Pension, in der ständig Menschen kommen und gehen, während die Frau, die dort zu Hause ist, plötzlich selbst darüber nachdenken muss, was für sie eigentlich Zuhause bedeutet.

Winter im Altmühltal, Januar 2026 Winter im Altmühltal, Januar 2026

Der Winter im Januar 2026 hat uns hier im Altmühltal so viel Schnee und Eis beschert wie schon lange nicht mehr. Die einerseits mystische Stille morgens auf dem Eis, wenn noch niemand da war, und der andererseits freudige Trubel der gesamten Dorfgemeinschaft auf dem Weiher meines Heimatorts haben mich gleich zu mehreren Szenen in „Mistelzweigmomente“ inspiriert.

Ist „Mistelzweigmomente“ ein Weihnachtsroman?

Ja und nein.

Der Roman spielt in der Adventszeit und besitzt entsprechend viel winterliche und vorweihnachtliche Atmosphäre.

Wenn du unter einem Weihnachtsroman eine Geschichte verstehst, die du dir im November oder Dezember mit Tee, Decke und einem gemütlichen Leseabend schnappen möchtest, passt „Mistelzweigmomente“ wunderbar in diese Jahreszeit.

Weihnachten selbst ist allerdings nicht das zentrale Thema der Handlung. Im Mittelpunkt stehen Leni, ihre Beziehungen, die Pension, ihre neue Verantwortung und die Frage, was ihr in einer Zeit der Veränderung wirklich Halt gibt.
Ich würde „Mistelzweigmomente“ deshalb vor allem als atmosphärischen Winter- und Wohlfühlroman bezeichnen, der während der Adventszeit spielt.

Wenn du also winterliche Geschichten magst, aber keinen zuckersüßen Weihnachtsroman suchst, könnte das Buch gut zu dir passen.

Ruhig heißt nicht, dass nichts passiert

Wohlfühlroman und Spannung schließen sich für mich nicht aus. Nur muss Spannung nicht immer bedeuten, dass irgendwo eine Leiche liegt.

Während Leni ohnehin genug damit beschäftigt ist, ihre Gedanken zu sortieren und die Pension am Laufen zu halten, passieren dort plötzlich merkwürdige Dinge. Kleine Ungereimtheiten. Nichts, was sofort nach einer großen Katastrophe aussieht.

Aber genug, um die Frage aufzuwerfen: Was passiert eigentlich in der Pension Brenner?

Und wenn ein vertrauter Ort plötzlich nicht mehr ganz so berechenbar erscheint wie sonst, fügt sich auch das ziemlich gut in einen Winter, in dem Leni ohnehin einiges hinterfragen muss.

Mehr verrate ich an dieser Stelle aber lieber nicht.

Nur so viel: „Mistelzweigmomente“ bleibt ein Wohlfühlroman und wird nicht plötzlich zum Krimi oder Mysteryroman. Aber ein bisschen rätseln darfst du trotzdem.

Geheimnisse hinter verschlossenen Türen im Wohlfühlroman "Mistelzweigmomente", spielt in Eichstätt, perfekt für Winter und Weihnachtszeit
Welche Geheimnisse verstecken sich wohl hinter verschlossenen Türen im Wohlfühlroman „Mistelzweigmomente“?

Für wen ist „Mistelzweigmomente“ das richtige Buch?

Vielleicht möchtest du im Winter eine Geschichte lesen, die zur Jahreszeit passt – ohne dass auf jeder zweiten Seite Glühwein ausgeschenkt und unter Lichterketten die große Weihnachtsliebe gefunden wird.

Vielleicht magst du Bücher, die gemütlich sein dürfen und trotzdem etwas zu erzählen haben.

Dann könnte „Mistelzweigmomente“ zu dir passen.

Besonders, wenn du …

  • atmosphärische Winterromane magst,
  • gerne Geschichten liest, die in der Adventszeit spielen,
  • Wohlfühlromane mit emotionaler Tiefe suchst,
  • Bücher über Nähe, Beziehungen, Familie und Veränderung magst,
  • Figuren interessant findest, die keine einfachen Schwarz-Weiß-Entscheidungen treffen,
  • gerne an reale Orte reist – zumindest zwischen zwei Buchdeckeln,
  • wiederkehrende Figuren und vertraute Schauplätze in Buchreihen liebst,
  • ruhige Geschichten magst, in denen trotzdem etwas passiert,
  • und winterliche Atmosphäre möchtest, ohne dass Weihnachten die gesamte Handlung bestimmt.

„Mistelzweigmomente“ ist kein Roman über den perfekten Advent. Sondern über einen, in dem einiges anders kommt als gedacht.

Wie ist „Mistelzweigmomente“ entstanden?

Bereits während ich an „Quittenzeit“ schrieb, war für mich klar, dass es danach weitergehen soll im Altmühltal. Dabei wollte ich nicht einfach dieselbe Geschichte mit einer anderen Figur weitererzählen.

Sophia kommt in „Quittenzeit“ an einen Punkt, an dem ihr bisheriges Leben nicht mehr funktioniert. Ihre Geschichte handelt stark von Neuanfang und Ankommen. Leni dagegen ist längst angekommen. Zumindest sieht es von außen so aus.

Gerade dieser Unterschied hat mich gereizt. Denn Veränderung beginnt nicht immer erst dann, wenn das ganze Leben auseinanderfällt. Manchmal ist äußerlich fast alles noch da – und trotzdem merken wir, dass wir genauer hinsehen müssen.

Auch die Pension Brenner war für mich ein spannender Schauplatz, weil sie bereits aus Band 1 bekannt ist und zugleich ihre ganz eigenen Geschichten bereithält. Aus diesen Elementen entstand nach und nach eine Geschichte, die zwar in derselben Welt, in der auch „Quittenzeit“ spielt, die aber ihre ganz eigenen Fragen stellt.

Inspiration für Geschichten, Autorin Maria Veit Inspiration für Geschichten, Autorin Maria Veit Inspiration für Geschichten, Autorin Maria Veit

Inspiration für meine Geschichten finde ich dabei in Fotoalben, im eigenen Erleben und sogar in Alltagsgegenständen – wie für „Mistelzweigmomente“ eben in diesen handgestrickten Socken. Alle Ideen notiere ich zuerst handschriftlich in einem Notizbuch, bevor sie von mir in eine Geschichte geflochten und abgetippt werden.

Muss ich „Quittenzeit“ vor „Mistelzweigmomente“ lesen?

Nein.

„Mistelzweigmomente“ ist Band 2 der Altmühltal-Romane, erzählt aber eine eigenständige Geschichte. Du kannst also problemlos mit Leni und „Mistelzweigmomente“ ins Altmühltal einsteigen.

Wenn du „Quittenzeit“ bereits gelesen hast, gibt es allerdings ein zusätzliches Vergnügen: Du kehrst an vertraute Orte zurück und begegnest Menschen wieder, die du schon kennst. Eine Nebenfigur aus dem ersten Band rückt diesmal ins Zentrum, während andere bekannte Figuren weiterhin Teil dieser kleinen Romanwelt bleiben.

Genau so sind die Altmühltal-Romane gedacht:
Jeder Band erzählt die Geschichte einer anderen Hauptfigur. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, sind aber durch Orte, Figuren und das Leben im Altmühltal miteinander verbunden.

Wenn du Reihen magst, bei denen sich die Welt von Buch zu Buch ein bisschen größer und vertrauter anfühlt, würde ich trotzdem bei „Quittenzeit“ anfangen. Nicht weil du musst. Sondern weil Wiedersehen manchmal einfach schön ist.

Häufige Fragen zu „Mistelzweigmomente“

1. Worum geht es in „Mistelzweigmomente“ von Maria Veit?

„Mistelzweigmomente“ erzählt die Geschichte von Leni Brenner, die erstmals ohne ihre Eltern im Hintergrund die Pension Brenner in Eichstätt führt. Während ihre Fernbeziehung zu Stefan durch die Entfernung auf die Probe gestellt wird, begegnet sie einem Gast, dessen unmittelbare Nähe neue Fragen aufwirft. Gleichzeitig sorgen merkwürdige Vorgänge in der Pension für zusätzliche Unruhe.

2. Ist „Mistelzweigmomente“ ein Weihnachtsroman?

„Mistelzweigmomente“ spielt während der Adventszeit und besitzt eine winterliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Weihnachten selbst steht jedoch nicht im Mittelpunkt der Handlung. Der Roman ist deshalb vor allem ein atmosphärischer Winter- und Wohlfühlroman über Nähe, Zweifel, Verantwortung und Veränderung.

3. Wann spielt „Mistelzweigmomente“?

Die Handlung spielt während der Advents- und Winterzeit und setzt nach den Ereignissen aus „Quittenzeit“, dem ersten Band der Altmühltal-Romane, ein.

4. Wo spielt „Mistelzweigmomente“?

Der Roman spielt im bayerischen Altmühltal, insbesondere in Eichstätt. Ein zentraler Schauplatz ist die Pension Brenner, die Leser:innen der Altmühltal-Romane bereits aus „Quittenzeit“ kennen.

5. Ist „Mistelzweigmomente“ ein Liebesroman?

Liebe und Beziehungen spielen eine wichtige Rolle, stehen aber nicht allein im Mittelpunkt. „Mistelzweigmomente“ verbindet Elemente eines Wohlfühl-, Winter- und Beziehungsromans mit Themen wie Familie, Verantwortung, Nähe, Vertrauen und persönlicher Veränderung.

6. Ist „Mistelzweigmomente“ spannend oder eher ruhig?

Der Roman besitzt eine ruhige, atmosphärische Grundstimmung. Gleichzeitig sorgen unerklärliche Vorgänge in der Pension Brenner sowie Lenis persönliche Konflikte für Spannung und Neugier. „Mistelzweigmomente“ ist jedoch weder Krimi noch Mysteryroman.

7. Muss ich „Quittenzeit“ vorher gelesen haben?

Nein. „Mistelzweigmomente“ erzählt eine eigenständige Geschichte und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wer „Quittenzeit“ kennt, begegnet allerdings vertrauten Figuren und Orten wieder und erlebt Leni nun erstmals als Hauptfigur.

8. In welcher Reihenfolge liest man die Altmühltal-Romane?

„Quittenzeit“ ist Band 1 und „Mistelzweigmomente“ Band 2 der Altmühltal-Romane von Maria Veit. Die Romane können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer die Entwicklung der wiederkehrenden Figuren und Orte vollständig miterleben möchte, kann mit „Quittenzeit“ beginnen und anschließend „Mistelzweigmomente“ lesen.

9. Für wen eignet sich „Mistelzweigmomente“?

Der Roman eignet sich besonders für Leser:innen, die atmosphärische Winter- und Wohlfühlromane mit emotionaler Tiefe mögen. Wenn du Geschichten über Beziehungen, Familie, persönliche Veränderungen und leise Lebensfragen suchst und winterliche Atmosphäre ohne übermäßigen Weihnachtskitsch magst, könnte „Mistelzweigmomente“ gut zu dir passen.

10. Gibt es „Mistelzweigmomente“ als Taschenbuch und E-Book?

„Mistelzweigmomente“ ist als Taschenbuch überall im Buchhandel (ISBN: 978-3-695-65758-2) und E-Book erhältlich.

Vielleicht muss nicht alles bleiben, damit etwas Halt gibt

Advent ist diese merkwürdige Zeit im Jahr, in der wir es uns einerseits gemütlich machen möchten – und andererseits besonders deutlich merken, wenn etwas nicht so ist wie sonst. Vielleicht passt Lenis Geschichte gerade deshalb so gut in den Winter.

Denn „Mistelzweigmomente“ erzählt nicht davon, dass am Ende alles perfekt sein muss. Es geht um die Menschen und Orte, an denen wir festhalten.

  • Um Nähe, obwohl Kilometer dazwischenliegen.
  • Um Veränderungen, die wir nicht bestellt haben.
  • Um Entscheidungen, die nicht automatisch richtig werden, nur weil sie vernünftig erscheinen.
  • Und um diese kleinen Momente, in denen wir plötzlich etwas klarer sehen als vorher.

Wenn du diesen Winter also keine Geschichte suchst, in der alles funkelt und am Ende mit einer hübschen Schleife versehen wird, sondern einen Wohlfühlroman, der auch ein paar leisere Fragen stellen darf, dann freue ich mich, wenn du Leni in die Pension Brenner begleitest.

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