Das „Auszeit Journaling“ Prinzip für machbare Me-Time im Alltag

Lesedauer: 6 Minuten

Hast du auch schon öfter gehört, dass du dir mehr Zeit für dich selbst nehmen sollst? Und weißt aber gleichzeitig überhaupt nicht, wie du das in deinem Alltag überhaupt noch schaffen sollst, wo du doch schon für alles andere viel zu wenig Zeit hast? Ich kann dich beruhigen: Es geht mir genauso! Aber mit meinem „Auszeit Journaling“ Prinzip bekommst du ein Werkzeug für wirklich machbare Me-Time im Alltag an die Hand. Damit du immer wieder kleine Ladesäulen für deinen persönlichen Kraftakku anzapfen kannst!

Auszeit Journaling für machbare Me-Time im Alltag!

Deshalb fällt es dir so schwer, dir im Alltag Zeit für dich selbst zu nehmen!

Indem du dir bewusst machst, was genau dich immer wieder von deinen kleinen Ruheoasen im Alltag entfernt, machst du den ersten Schritt zur neuen Gewohnheit. Folgendes können Gründe dafür sein, dass du dir aktuell noch keine Auszeiten erlaubst:
  1. Ein hoffnungslos überfüllter Zeitplan
  2. Starker Fokus auf Beruf und Verantwortung
  3. Soziale und familiäre Verpflichtungen
  4. Schuldgefühle gegenüber den genannten Punkten bei einer Pause
  5. Unfähigkeit, Prioritäten zu setzen.

Der letzte Punkt dieser Liste klingt hart, aber meist ist er wirklich das Kernproblem. Gestehe deinen kleinen Auszeiten im Alltag besondere Wichtigkeit zu und priorisiere sie deutlich stärker. Ohne schlechtes Gewissen. Denn nur, wenn du deine mentale Stärke pflegst, kannst du alle anderen Themen mit der nötigen Aufmerksamkeit und Kraft angehen.

Warum es so wichtig ist, dass du dir kleine Auszeiten im Alltag nimmst!

Ist dir vielleicht gleich aufgefallen, dass ich nicht vom „Gönnen“ kleiner Auszeiten schreibe? Denn Gönnen hat immer etwas von Belohnen oder einer besonderen Zuwendung. Die kleinen Auszeiten zum Aufladen, von denen wir sprechen, sind aber unbedingt notwendig, um deine mentale Stärke zu erhalten. Vielleicht hast du schon mal den Begriff „Resilienz“ gehört? Unter Resilienz versteht man die psychische Widerstandskraft, mit der du  herausfordernde Lebenssituationen unbeschadet überstehen kannst. (Definition Resilienz: wikipedia.org)

Im verplanten Alltag voll sozialen oder beruflichen Verpflichtungen und Terminen bleibt bis nachts häufig keine oder nur wenig Zeit zum Ruhen. Über einen begrenzten Zeitraum kann das gut gehen, auf Dauer wird es dich aber zunehmend schwächen. Damit du deinen persönlichen Akku immer wieder aufladen, dich regenerieren kannst und nicht komplett leerläufst, integriere ganz bewusst kleine Auszeiten in deinen Alltag – du kannst sie auch Me-Time nennen. Und das Wichtigste: Schon wenige Minuten reichen aus!
Mit dem Journaling ergreifst du also ein sehr hilfreiches und effektives Mittel zur aktiven Stressbewältigung und -reduzierung.

Damit du deine machbare Me-Time in deinen Alltag integrieren kannst, definiere zuerst mal deine Hürden, die dich bisher davon abhalten.

Hürden, die dir machbare Auszeiten im Alltag erschweren

Schon wenige Minuten Auszeit im Alltag reichen aus!

Was die Me-Time im Alltag so machbar macht ist der Fakt, dass schon wenige Minuten ausreichend sein können. Wenn du dir diese Zeiten bewusst und regelmäßig gewährst, kann sich das nachhaltig positiv auf deine geistige und körperliche Gesundheit auswirken. In deinen kleinen Pausen kannst du

  • dich von Stress und Anspannung erholen
  • deinen Geist klären, deine Gedanken sortieren und Sellbstreflexion üben
  • dich auf deine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche konzentrieren

Besonders effektiv kannst du diese kleinen Auszeiten mit Journaling nutzen. Da du beim Schreiben deine Gedanken ordnest und auf dem Papier sprichwörtlich und tatsächlich aus einem anderen Blickwinkel betrachtest, stellst du sie in den Fokus. Deine Konzentration ist voll und ganz bei dieser einen Tätigkeit und zeitgleich steigerst du deinen Fähigkeit zur Achtsamkeit. Damit du das wirklich regelmäßig schaffst, solltest du das Auszeit Journaling zur Gewohnheit und damit zu einem festen Bestandteil deines Alltags machen. Einfache Methoden dafür findest du in meinem Beitrag über 5 Methoden zum Routinen entwickeln.

Eine kleine Anekdote an dieser Stelle:

Während ich gerade hier diesen Beitrag schreibe, liegt neben mir eines meiner Kinder. Innerhalb der letzten 6 Wochen bereits der 15. Krankheitstag und so langsam werde ich mürbe. Zumal ich heute eigentlich einen wichtigen Arzttermin zur Befundbesprechung gehabt hätte. Mein Mann kann heute leider nicht einspringen, also wieder mal alles umplanen. Bevor ich aber heute Morgen das alles in die Hand nahm, habe ich in ca. 3 Minuten alle meine Gedanken in mein Journal notiert. Schön ist die Seite nicht geworden. Einen Literaturpreis würde ich damit auch nicht gewinnen. Gut, dass das auch nicht der Zweck meines Tagebuchs ist. Die kurze Journalingeinheit hat mich vor einem kleinen Nervenzusammenbruch bewahrt und ich konnte meine Gedanken wieder einigermaßen ordnen.

Du siehst, ich wende das Prinzip „Auszeit Journaling“ konsequent  selbst an. Auch, wenn es hin und wieder Überwindung kostet. Und genau deshalb habe ich ich mit Ina Mestharm in ihrem Podcast darüber gesprochen:

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Sie machen deine kleinen Auszeiten im Alltag möglich: Routinen

Falls du bei Routinen direkt an Videos denkst, in denen sich irgendwer abends vor dem Spiegel abschminkt … vergiss das gleich wieder.
Ja, das ist eine Routine – aber erstmal keine, die dir den Alltag erleichtert. Und genau darum soll es ja gehen.

Routinen sind festgelegte Abläufe, die mehrere Tätigkeiten beinhalten. Im besten Fall hast du deine Routinen als Gewohnheiten in deinen Alltag integriert und sie laufen ganz automatisch ab. Genau dann nehmen sie dir nämlich jede Menge Gedankenballast ab und du sparst dir im Endeffekt auch noch ein erhebliches Zeitkontingent. Das kannst du dann ganz easy und ohne schlechtes Gewissen für deine kleinen Auszeiten und Pausen im Alltag verwenden.

Und weil Routinen mein persönlicher Evergreen sind, habe ich dazu bereits einige hilfreiche Blogartikel für dich verfasst und inzwischen sogar das umfangreiche eBook Routinen Reset mit optimal dazu abgestimmtem Workbook entwickelt. Damit machst du den ersten Schritt zu mehr Zeit für dich und deine nachhaltige Selbstfürsorge.

Bereit für einen Neuanfang im Alltag? Hol dir jetzt die Leseprobe zu meinem eBook „Routinen Reset“ für praktische Anleitungen und tiefergehende Einblicke!

Schraube deine Ansprüche an die kreative Ausgestaltung deiner Auszeit auf ein Minimum herunter!

Damit das mit wenigen Minuten für deine Auszeit auch wirklich funktioniert, solltest du deine Ansprüche an die Ausführung auf dem nötigen Minimum halten. Speziell für das Auszeit Journaling bedeutet das, dass nur das Schreiben zählt und sonst nichts. Keine kreative Gestaltung der Seiten, keine hochgesteckten Ziele an die literarische Ausformulierung deiner Gedanken. Lasse sie einfach fließen und notiere auf dem Papier, was dir in den Sinn kommt. So entlastet du dich effektiv und sorgst aktiv für mehr Balance in deinem Alltag. Halte dich deshalb vor allem zu Beginn am besten von kreativen Inspirationsseiten fern, das ist dann die Kür – wenn du ausreichend Zeit und auch wirklich Freude daran hast.

Welche Hürden du dir beim Journaling und Tagebuch schreiben vermutlich selbst auferlegst und warum du sie schnellstmöglich überwinden solltest – dazu habe ich auf Instagram bereits einen Beitrag veröffentlicht. All diese Punkte sollen dich nicht vom Journaling abhalten:

Klicke dich gerne nach rechts durch die einzelnen Slides des Beitrags für alle Infos zum Thema.
Folge mir gerne auf Instagram für mehr zum Auszeit Journaling!

Der beste Tipp zum Auszeit Journaling für machbare Me-Time im Alltag: Ausfülltagebücher

Nicht ohne Grund habe ich sie vor mehreren Jahren entwickelt und das System seither immer weiter verfeinert: Tagebücher mit Ausfüllseiten! Damit kannst du schnell & easy deine kleine Auszeit im Alltag nutzen, um beim Schreiben kurz abzuschalten und deine Konzentration voll und ganz auf dich lenken.
Durch die Ausfüllseiten wirst du durch deinen Eintrag geleitet und gelangst schnellstmöglich in einen Mini-Flow. Stelle dir das Ganze vor wie eine kleine Ladesäule für deinen persönlichen Akku. Kreative Gestaltung braucht es darin nicht, damit die Seiten schön anzusehen sind. Schon nach wenigen Minuten wirst du merken, wie sich deine – auch körperliche Anspannung – gelöst hat und die Gedanken durch deinen Stift auf das Papier geflossen sind.
Wenn du willst, füllst du in unter 5 Minuten eine ganze Seite mit deinen Gedanken und kannst aufatmen. Das ist machbar – auch in deinem Alltag, glaube mir!

⚠ Ganz wichtig: Halte Stift und Tagebuch stets an einem festgelegten Ort bereit, sodass du keine kostbare Zeit mit Suchen verschwendest.

Das Tagebuch für mehr Achtsamkeit und kleine Auszeiten im Alltag heißt MOMENTESAMMLER und du findest ihn inzwischen in vielen Farben und inzwischen sogar in einer kleineren Version zum Antesten oder für unterwegs in meinem Onlineshop:

MOMENTESAMMLER classic
Momentesammler LIGHT zum Testen
Special Edition MILKY WAY

🎁 Wenn du selbst ganz frisch mit dem Journaling loslegen oder eine Portion Auszeit Journaling verschenken willst, sind die Startersets zum Journaling inkl. Tagebuch, Füller und Tinte optimal geeignet.

Hast du bereits Erfahrungen mit Auszeit Journaling gemacht oder noch Fragen dazu? Teile sie gerne in den Kommentaren! Ich antworte sehr gerne darauf.

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Auszeit Journaling für machbare Me-Time im Alltag! Wie du Hürden beseitigst, die dir machbare Auszeiten im Alltag erschweren!
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