So wird das Tagebuchschreiben zur Gewohnheit – Teil 2 Gewohnheiten sind Rudeltiere!

Blogserie: Tagebuchschreiben zur Gewohnheit - Teil 2 | marygoesround®

Wenn du über deine Gewohnheiten nachdenkst, fallen dir sicher einige ein. Manche übst du täglich sogar mehrmals aus, einige nur hin und wieder. Und genau diese Gewohnheiten helfen dir dabei, auch das Tagebuchschreiben als Gewohnheit in deinen Alltag einzubauen. Wie du das schaffst? Das liest in diesem Beitrag!

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Wie dir deine bestehenden Gewohnheiten helfen

Wir alle haben Gewohnheiten – meistens sogar jede Menge. Einige davon bezeichnen wir als gute Gewohnheiten, andere wieder gefallen uns eigentlich gar nicht und dennoch haben sie sich eingeschlichen.
Für die Strategie, die ich dir heute vorstellen werde, konzentriere dich bitte nur auf deine positiven Gewohnheiten. Nämlich die, die du auch weiterhin beibehalten willst und die dir Freude bereiten. Denn sie werden dir dabei helfen, auch das Schreiben in deinen Alltag einzubinden. Dabei spielt dein Grund zum Schreiben keine Rolle. Die Hauptsache ist, du willst regelmäßig deine Gedanken, Erlebnisse und Gefühle in deinem Tagebuch notieren und diese Blogserie unterstützt dich mit hilfreichen Tipps dabei!

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Welche Gewohnheiten hast du bereits?

Mit der Überschrift „Gewohnheiten sind Rudeltiere“ habe ich dich sicher schon neugierig gemacht, oder?
Und tatsächlich trifft sie genau den Kern des heutigen Schreibtipps. All deine Routinen, die du bereits zum Teil unterbewusst ausführst, helfen dir beim Etablieren von neuen Gewohnheiten.

Deine bestehenden Gewohnheiten unterstützen dich beim Tagebuchschreiben!

Oftmals führst du sogar eine Reihe solcher Gewohnheiten hintereinander aus – eine folgt auf die nächste, ganz automatisch. Typische und sehr bekannte Rituale sind z.B. die Morgen- und Abendroutine.
Ein Beispiel: Du wachst morgens auf, gehst ins Bad und machst dich frisch. Anschließend schaltest du die Kaffeemaschine an und ziehst du dich um, während der Kaffee durchläuft und sich langsam sein angenehmer Duft in der ganzen Wohnung verbreitet. Mit der Tasse Kaffee in der Hand und jedem Schluck wirst du wacher, räumst anschließend deine Tasche ein und verlässt das Haus.
Zähle doch zum Spaß einfach mal die einzelnen Schritte in dieser Routine durch. Es sind einige und ich bin mir sicher, dass das noch eine recht kurze Version einer Morgenroutine ist.

Tagebuch "Momentesammler" für Achtsamkeit im Alltag | marygoesround®

Der Nachttisch ist ein guter Ort für dein Tagebuch, wenn du morgens oder abends deine Einträge machen willst.
Tagebuch-Modell: Momentesammler

In eine deiner bestehenden „Gewohnheitsketten“ kannst du nun das Tagebuchschreiben integrieren. Wann und wo, das entscheidest ganz allein du. Bei der Entscheidung hilft es dir weiter, wenn du dir auch überlegst, was du in deinem Tagebuch festhalten willst.

  • Du möchtest morgens deine Tagesziele und Pläne aufschreiben, um mit einem klaren Kopf in den Tag zu sterten? Dann wäre die Morgenroutine ein passender Zeitpunkt.
  • Du möchtest lieber deine Erlebnisse des vergangenen Tages notieren und die Gedanken und Gefühle dazu festhalten? Dann wäre der späte Nachmittag oder Abend eine gute Idee.

Das sind nur 2 Beispiele und so individuell deine Wünsche für das Tagebuch sind, so individuell ist auch die Wahl des besten Zeitpunkts. Die Strategie, um das Schreiben als Gewohnheit zu etablieren, bleibt aber gleich.

Deine Aufgabe: Wähle den für dich besten Zeitpunkt, um in dein Tagebuch zu schreiben und analysiere diesen Zeitraum. Welche Gewohnheiten übst du hier bereits aus?
Notiere sie dir genau in der Reihenfolge, in der sie aktuell aufeinanderfolgen.
Und jetzt schreibst du diese Abfolge nochmals auf, fügst aber das Tagebuchschreiben an der Stelle ein, an der du es in Zukunft integrieren willst. Die Gewohnheit, die jetzt an der Stelle davor steht, ist der Schlüssel.

Das Gewohnheiten-Rudel vergrößert sich!

Mit deiner neuen Gewohnheiten-Abfolge hast du nun einen Plan, wann du zukünftig in dein Tagebuch schreiben wirst. Und die Tätigkeit, an die ab jetzt das Schreiben anknüpfen soll, ist dein neuer Auslöser. Das bedeutet, dass du immer, wenn du die bereits gewohnte Tätigkeit ausgeübt hast, sofort im Anschluss dein Tagebuch zur Hand nehmen und einen Eintrag machen wirst.
Wenn du das oft genug bewusst wiederholt hast, wird es dir schon bald ganz unterbewusst und automatisch leicht von der Hand gehen. Du wirst sehen!

Mit dem richtigen Auslöser integrierst du das Tagebuchschreiben in deine Gewohnheitskette.

Was dir außerdem noch bei der Umsetzung des Tagebuchschreibens als neue Gewohnheit weiterhelfen wird:

Der perfekte Platz für dein Tagebuch

Hier kommt jetzt der Tipp 1 aus der Blogserie nochmal zum Einsatz.
Platziere dein Tagebuch genau an dem Ort, an dem du auch schreiben willst. Idealerweise stehen die Auslöse-Gewohnheit und dein Platz zum Schreiben miteinander in Verbindung. Das kann zum Beispiel der Frühstückstisch sein, an dem du morgens deinen Kaffee trinkst und währenddessen nun in dein Tagebuch schreiben willst.

Du möchtest noch ein Beispiel? Wenn du mir auf Instagram folgst, kennst du sicherlich schon den „Knopfdruck“ aus meinen Stories.
Denn so läuft es aktuell bei mir ab:
Nachdem ich morgens unsere Tochter in die Kita gebracht und notwendige Erledigungen abgehakt habe, komme ich nach Hause und schalte den Server ein. Mit einem Getränk setze ich mich an meinen Schreibtisch und starte den PC. Genau dieser Knopfdruck ist meine Auslösetätigkeit! Direkt nach danach schnappe ich mir mein Tagebuch und den Füller und schreibe drauf los. Nur 2-3 Minuten notiere ich meine Gedanken im Momentesammler und kann anschließend mit klarem Kopf an die Arbeit gehen.
In dieser Zeit hat der PC sämtliche Verbindungen aufgebaut und Mails abgerufen. Eine Win-Win-Situation also.

Tagebuchschreiben als Gewohnheit - der richtige Auslöser | marygoesround®

Wenn du einmal den richtigen Auslöser bestimmt hast, fällt dir der regelmäßige Griff zum Stift für deine Tagebucheinträge viel leichter!
Tagebuch-Modell: Momentesammler

„Was ist dein neuer Auslöser zum Tagebuchschreiben? Schreibe hier in die Kommentare!“

Ich bin ganz gespannt, welche Gewohnheiten du zukünftig miteinander verknüpfen willst. Stelle mir auch gerne deine Fragen zum Schreibtipp, ich unterstütze dich gerne.

Damit es dir in Zukunft noch leichter fällt, das Schreiben kontinuierlich weiterzuführen, helfen dir auch die weiteren Tipps in dieser Blogserie.

BLOGSERIE
„So wird das Tagebuchschreiben zur Gewohnheit“

In dieser Beitragsreihe findest du hilfreiche Tipps, die dich beim kontinuierlichen Tagebuchschreiben unterstützen. Viel zu häufig führen hübsche Tagebücher mit nur 2-3 Einträgen ein Schattendasein im Bücherregal, wo sie dann verstauben. Bist du den mitleidigen Blick satt, den du deinem Tagebuch beim Vorbeigehen zuwirfst? Dann lies dir die Tipps dieser Blogserie und setze sie mit Leichtigkeit um. Dann wirst du dein Tagebuch füllen und zum wertvollen Erinnerungsschatz machen!

>> Alle Beiträge der Blogserie im Überblick

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